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Erkrankungen der Schilddrüse

Erfahren Sie hier über die verschiedenen Erkrankungen der Schilddrüse.

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Schilddrüsenkrankheiten sind häufig, etwa 50% der Bevölkerung haben eine vergrößerte Schilddrüse, das sind ca. 30 Millionen Menschen in Deutschland. Die wichtigsten Gründe von Schilddrüsekrankheiten ist die ungenügende Jodzufuhr über die Nahrung, also Jodmangel. Die Schilddrüse versucht den Jodmangel über eine Größenzunahme auszugleichen. Durch die Größenzunahme entstehen dann Schilddrüsenknoten.

Folgende Schilddrüsenkrankheiten können dann entstehen:

  • Funktionelle Autonomie, sogenannte heiße Knoten mit einer Überfunktion
  • Hyperthyreose, Schilddrüsenüberfunktion
  • Hypothyreose, Schilddrüsenunterfunktion
  • Hypofunktionelle, kalte Knoten ohne Funktion
  • Schilddrüsenkarzinome
  • Schilddrüsenentzündungen
  • Autoimmunerkrankungen wie die Hashimoto-Thyreoiditis oder die Morbus Basedow Erkrankung.

Anatomie der Schilddrüse:

Die Schilddrüse ist ein schmetterlingsförmiges Organ unterhalb des Kehlkopfes. Die Schilddrüse besteht aus 2 Lappen. Neugeborene und Kinder brauchen Schilddrüse zum Wachsen und Gedeihen, erwachsene Menschen brauchen die Schilddrüse für den körpereignen Stoffwechsel.

Aufgaben der Schilddrüse:

Aufgabe der Schilddrüse ist es den Körper mit Schilddrüsenhormonen zu versorgen. Die wichtigsten Bestandteile der Schilddrüsenhormone (T3 und T4 Hormon) ist das Spurenelement Jod. Jod wird über die Nahrung zugeführt. Der tägliche Jodbedarf des Erwachsenen liegt bei etwa 150-250 mikrogramm, das heißt im ganzen Leben nur etwa 4-5 g. Das Jod wird mit der Nahrung aufgenommen und vollständig im Dünndarm resorbiert. Das Jod gelangt dann in den Blutkreislauf zur Schilddrüse. Dort werden mit dem Jod Schilddrüsenhormone gebildet. Die Schilddrüsenhormone werden dann an das Blut abgegeben. Die Schilddrüsenhormone verteilen sich im ganzen Körper und beeinflussen die Organe.

Die Schilddrüsenhormone werden dann von den Zielorganen aufgenommen. In der Regel führen Schilddrüsenhormone zu einer Steigerung der Stoffwechselprozesse in dem jeweiligen Organ. Die Schilddrüsenhormone beeinflussen den Kohlenhydratstoffwechsel, den Fettstoffwechsel, den Knochenstoffwechsel, das zentrale Nervensystem u.v.m.

Die Insulinwirkung wird die Schilddrüsenhormone verstärkt. Schilddrüsenhormone führen zu einer Steigerung der Fettmobilisierung. d.h. der Abbau von Fett im Körper. Eine ausreichende Versorgung mit Hormonen ist Voraussetzung für eine normale Reifung des Skelettsystems. Die Schilddrüsenhormone sind für eine normale Reifung des Gehirns unerlässlich. Die Schilddrüsenhormone führen zu einer Steigerung der Herzkraft, bei zu hohen Hormonen entstehen jedoch Vorhofflimmern und Arrhythmien im Herzen.

Schilddrüsenkrankheiten erkennen:

Um Schilddrüsenkrankheiten zu erkennen, sollten folgende Fragen beantwortet werden:

  • Haben bereits früher Schilddrüsenkrankheiten bestanden?
  • Wurde früher eine Behandlung im Bereich der Halsregion durchgeführt?
  • Bestehen in der Familie gehäuft Schilddrüsenkrankheiten?
  • Werden oder wurden Medikamente eingenommen, die eine Wechselwirkung mit der Schilddrüse haben?
  • Gibt es Hinweise für eine Jodmangel oder für eine zu hohe Jodzufuhr, zum Beispiel mit Kontrastmittel?
  • Besteht eine Schwangerschaft?
  • Bestehen Symptome einer Unterfunktion? Diese sind: Trockene Haut, Müdigkeit, Leistungsminderung, Kälteempfindlichkeit, Zunahme des Körpergewichts, Obstipation, die Neigung zur Depression usw.
  • Bestehen Zeichen einer Schilddrüsenüberfunktion? Diese sind: Vermehrte Nervosität, Herzrasen, Herzstolpern, Gewichtsverlust, Durchfall, der Intoleranz, Aggressivität usw.
  • Bestehen Beschwerden im Halsbereich aufgrund einer Schilddrüsenvergrößerung? Diese sind Druckgefühl, Halsenge, Fremdkörpergefühl, Schluckbeschwerden, Engegefühl bis zur Luftnot usw.

Schilddrüsenknoten – der Unterschied zwischen heißen und kalten Schilddrüsenknoten

Schilddrüsenknoten sind Verdichtungen des Gewebes in der Schilddrüse. Je nach Funktion unterscheidet man nach warmen oder karten Schilddrüsenknoten.

Kalte Schilddrüsenknoten produzieren weniger Schilddrüsenhormone als das übrige Schilddrüsengewebe. Warme oder heiße Schilddrüsenknoten produzieren mehr Schilddrüsenhormone.

Zunächst hört sich kalt nicht schlimm an, aber im Gegenteil: kalte Schilddrüsenknoten müssen etwas intensiver beachtet werden, weil da etwas Bösartiges dahinter stehen kann.

Es gibt ein unterschiedliches Beschwerdebild bei kalten und warmen Schilddrüsenknoten

Symptome eines kalten Schilddrüsenknoten

  • Schluckbeschwerden
  • Kloßgefühl
  • Räusperzwang

Symptome eines warmen Schilddrüsenknoten

Ein warmer bzw. heißer Schilddrüsenknoten fällt durch die Symptome einer allgemeinen Funktionsstörung der Schilddrüse auf. Beispiel für die Funktionsstörung der Schilddrüse:

  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Schilddrüsenunterfunktion

Die Behandlung von Schilddrüsenknoten

Schilddrüsenknoten können unterschiedlich sein. Daher gibt es auch unterschiedliche Behandlungsmethoden. Beispiel für die Behandlung von Schilddrüseknoten ist die Thermoablation. Hier erfahren Sie mehr über die Behandlung von Schilddrüsenknoten mit der Mikrowellenablation.

Laborparameter der Schilddrüse

Der wichtigste Laborparameter um eine Schilddrüsenerkrankung festzustellen ist der TSH (thyroidea stimulierende Hormon). Der TSH ist ein Botenstoff des Gehirns an die Schilddrüse. Wenn die Schilddrüse zu wenig Schilddrüsenhormone produziert, dann gibt das Gehirn mehr TSH ab um die Schilddrüsenhormonproduktion zu steigern, das heißt bei einer Unterfunktion der Schilddrüse erhöht sich der TSH-Wert im Blut. Wenn die Schilddrüse zu viele Hormone produziert, wird vom Gehirn weniger TSH ausgeschüttet, das heißt bei einer Überfunktion der Schilddrüse erniedrigt sich der TSH-Wert im Blut.

Die Schilddrüsenhormonproduktion kann gut durch die Konzentration von den Schilddrüsenhormonen T3 und T4 im Blut bestimmt werden. Überfunktion der Schilddrüse bedeutet Hyperthyreose, d.h. heißt die Werte T3 und T4 sind erhöht. Umgekehrt kann eine Hypothyreose entstehen, Unterfunktion der Schilddrüse, das heißt die Schilddrüsenhormone T3 und T4 sind im Blut erniedrigt.

DZTA - Deutsches Zentrum für Thermoablation e.V.

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