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Die Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)

Erfahren Sie hier über die Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose).

Die Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
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Grundlagen der Schilddrüsenunterfunktion

Die Schilddrüsenunterfunktion ist definiert als Folge des Mangels oder der unzureichenden Versorgung des Körpers mit Schilddrüsenhormonen (Levothyroxin).

Schilddrüsenunterfunktion ist häufiger als Schilddrüsenüberfunktion. Die Therapie der Schilddrüsenunterfunktion besteht im Ersatz des fehlenden körpereigenen Hormon durch externe Zufuhr von künstlichen Schilddrüsenhormonen. Die Ursachen der Schilddrüsenunterfunktion sind fast immer eine Schädigung des Schilddrüsengewebes und einer dadurch resultierenden reduzierten Hormonproduktion.

Ursachen einer Schilddrüsenunterfunktion

Die Ursachen der Schilddrüsenunterfunktion sind vielfältig Man unterscheidet eine entzündliche Form, zum Beispiel die sogenannte chronisch lymphozytäre Thyreoiditis (in 50% der Fälle häufigste Ursache im Erwachsenenalter).

An zweiter Stelle entstehen Unterfunktion infolge von Operation, Radiojodtherapie oder einer medikamentösen Therapie.

Symptome der Schilddrüsenunterfunktion

Charakteristisch für die Schilddrüsenunterfunktion ist, dass sie aufgrund des lang anhaltenden schleichenden Verlaufs und der anfangs nur geringen Symptome häufig erst spät erkannt wird. Die Schilddrüsenunterfunktion kann das Risiko der koronaren Herzerkrankung erhöhen. Im Magen-Darmbereich kann es zur Obstipation und Gewichtsabnahme führen. Die Haut kann trocken und blass erscheinen. Neurologisch kann es zu einer allgemeinen Verlangsamung wie Müdigkeit und Leistungsabfall kommen. Eine lang anhaltende Unterfunktion kann auch zu depressiven Verstimmungen führen. Auch eine Innenohrschwerhörigkeit kann Folge einer langjährigen Unterfunktion sein. Bei Frauen kann es Zyklusstörungen bis zum völligen Ausbleiben der Menstruation führen.

Diagnostik der Schilddrüsenunterfunktion

Die Laboruntersuchung sowie der Ultraschall der Schilddrüse können zur Abklärung der Schilddrüsenunterfunktion durchgeführt werden. In der Laboruntersuchung können typische Antikörper erhöht sein. Die Schilddrüsenwerte sind auffällig. Im Ultraschall kein eine entzündliche Form weiter abgeklärt werden.

Therapie einer Schilddrüsenunterfunktion

Die Therapie mit Schilddrüsenhormon (Levothyroxin) muss zeitlebens ohne unterbrechen durchgeführt werden wenn es sich um eine persistierende Schilddrüsenunterfunktion wie nach einer Radiojodtherapie oder nach einer Operation handelt. Daher sollten vor einer Radiojodtherapie oder vor einer Operation alternative Therapien , wie die Thermoablation, diskutiert werden.

Das Schilddrüsehormone (Levothyroxin) werden in Tablettenform eingenommen, sie werden zu 80% über den Darm resorbiert, daher ist die Einnahme 30 Minuten vor einer Nahrungsaufnahme notwendig.

 

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