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DZTA – Deutsches Zentrum für Thermoablation e.V.

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Herzlich willkommen auf der offiziellen Webseite des Deutschen Zentrums für Thermoablation e.V.

Vorteile der Thermoablation im Überblick

Minimal-invasiv

Die Radiofrequenzablation, die Mikrowellenablation und die Laserablation werden minimal-invasiv durchgeführt.

Nicht-invasiv

HIFU, auch bekannt als Echotherapie, wird nicht-invasiv durchgeführt.

Lokalanästhesie

Die Behandlung wird nur unter Lokalanästhesie durchgeführt.

Ambulante OP

Die Therapie ist in Einzelfällen auch ambulant durchführbar.

Keine Narbenbildung

Das Risiko einer Narbe besteht nicht.

Prognose

Die Erfolgsaussichten sind gut.

Größte deutsche Krankenversicherung (Techniker Krankenkasse) erkennt Thermoablation durch Prof. Dr. Dr. Hüdayi Korkusuz als SPITZENMEDIZIN an.

Die Technikerkasse hat die “Thermoablation von Schilddrüsenknoten” (Alternative zur Schilddrüsenoperation und Alternative zur Radiojodtherapie) welche von Prof. Dr. Dr. Hüdayi Korkusuz in Deutschland eingeführt worden ist, als einzige Spitzenleistung für Hessen und als eines von insgesamt 20 in dem bundesweiten Projekt „Spitzenmedizin“ der Technikerkasse berücksichtigt. Prof. Dr. Dr. H. Korkusuz bietet sämtliche  Verfahren der Thermoablation an. Dazu gehören die Radiofrequenzablation, die Mikrowellenablation, die Echotherapie und die Laserablation. Prof. Korkusuz kann daher jedem Patienten die individuell beste Therapie anbieten.

FAQs über die Thermoablation

Die Thermoablation von Schilddrüsenknoten als alternative Behandlungsmethode zur Schilddrüsenoperation und als alternative Behandlungsform zur Radiojodtherapie.

Neben einer Schilddrüsenvergrößerung gehören Schilddrüsenknoten zu den häufigsten Veränderungen in der Schilddrüse. In Deutschland sind diese Knoten in den meisten Fällen gutartig, das klinisch apparente Schilddrüsenkarzinom macht nur 0,1 bis 1% aller bösartigen Erkrankungen aus. Zur Therapie von Schilddrüsenknoten kann auch die Thermoablation eingesetzt werden, welche schon seit Jahren erfolgreich bei Leber-, Lungen- und Nierenerkrankungen eingesetzt wird.

Was ist Thermoablation?

Die Thermoablation ist ein Überbegriff für verschiedene thermische Verfahren, mit denen Gewebe durch Hitze zerstört wird. Hierzu zählen die Radiofrequenzablation (RFA), die fokussierte Ultraschalltherapie (Echotherapie, HIFU), die laserinduzierte Thermotherapie (LITT) und die gekühlte Mikrowellenablation (MWA). Bei diesen nicht-operativen Verfahren, wird Wärme im Bereich des Schilddrüsenknotens erzeugt. Bei Temperaturen von über 42 Grad Celsius treten temperaturinduzierte Zellschädigungen auf. Ab 60 Grad Celsius sind diese Zellschädigungen irreversibel, d. h. das behandelte Schilddrüsengewebe welches den heißen und/oder den kalten Schilddrüsenknoten bildet, wird vom körpereigenen Abwehrsystem abgebaut. Der Knoten wird mit der Zeit deutlich kleiner.

Welche Verfahren sind geeignet zur Thermoablation von Schilddrüsenknoten?

Bei der Thermoablation stellt die Radiofrequenzablation die momentan am besten untersuchte und am häufigsten genutzte Methode dar. Im Bereich der RFA-Sonde wird ein Stromfluss generiert, es entsteht ein elektrischen Feld und damit eine Erhitzung des Gewebes. In über 100 Studien konnte die Sicherheit und Effektivität der RFA als Therapieoption in der Behandlung von Schilddrüsenknoten evaluiert werden. Daher gehört die Radiofrequenzablation in einigen Ländern zu den empfohlenen Verfahren (Leitlinie) bei der Behandlung von gutartigen Schilddrüsenknoten und bei der Behandlung von Lokalrezidiven von Schilddrüsenkarzinomen.

Zur Laserablation, Mikrowellenablation und die Echotherapie sind etwas weniger Studien bekannt. Die Ergebnisse der Laser-, Mikrowellenablation und Echotherapie sind mit denen der Radiofrequenzablation vergleichbar.

Bei der Laserablation emittiert Licht bestimmter Wellenlänge in das Gewebe, durch die Licht- (Photonen-) Absorption entstehen Temperaturen von bis zu 300 Grad Celsius, die Eindringtiefe ist sehr präzise, daher können auch kleine Knoten sehr gut und sicher behandelt werden. Bei der Mikrowellenablation baut sich ein Mikrowellenfeld an der MWA-Sonde auf, durch das elektromagnetische Feld werden Wassermoleküle angeregt, es entsteht Wärme.

Wie wird die Thermoablation durchgeführt?

Die technische Durchführung der Thermoablation (RFA, MWA, LASER) ist einfach und erfordert nur eine örtliche Betäubung und keine Vollnarkose. Nach einer schmerzstillenden Spritze und nach Desinfektion der Haut im Halsbereich wird Ultraschall-gesteuert eine spezielle Nadel in den Schilddrüsenknoten platziert (minimal-invasiv). Die Nadel wird für mehrere Minuten aktiviert, im Bereich des Knotens entsteht Hitze. Ist der Schilddrüsenknoten abladiert, kann die Behandlung beendet werden, ansonsten wird die Behandlung wiederholt. Die Thermoablation mittels fokussierter Ultraschall (Echotherapie, HIFU) erfolgt ohne eine Nadel (nicht-invasiv). Durch einen bestimmten konkaven (nach innen gebogenen) Ultraschallkopf werden Ultraschallwellen in den Schilddrüsenknoten fokussiert, im Bereich des Knotens entsteht Hitze. Ist der Schilddrüsenknoten abladiert, kann die Behandlung beendet werden, ansonsten wird die Behandlung wiederholt.

Wie sind die Erfolgsaussichten der Thermoablation von Schilddrüsenknoten?

In aktuellen Studien konnte gezeigt werden, dass das Volumen der Schilddrüsenknoten nach Behandlung bereits nach 3 Monaten im Durchschnitt 30-50% abnimmt, nach 6 Monaten liegt das reduzierte Knotenvolumen bereits bei 40-65%. Im Langzeitverlauf nach 12 Monaten reduzierte sich das Knotenvolumen im Durchschnitt um bis zu 50-90%. Die prozentuale Abnahme des Knotenvolumens ist vom Knotencharakter abhängig. Die Schilddrüsenknoten werden hierfür in drei verschiedene Gruppen unterteilt (solide, gemischt solide-zystisch, primär zystisch). Das Volumen der Schilddrüsenknoten reduziert sich in allen drei Versuchsgruppen wobei die Abnahme in primär zystischen Schilddrüsenknoten den anderen Gruppen deutlich überlegen ist.

Was sind mögliche Komplikationen?

Die Komplikationshäufigkeiten sind mit denen der Schilddrüsenoperationen vergleichbar, wobei bleibend Komplikationen wie z. B. eine Stimmbandlähmung (resultiert ggf. in einer Heiserkeit) deutlich geringer sind. Weitere mögliche Komplikationen sind Infektionen und sogenannte verfahrensabhängige Komplikationen wie z. B. Gewebsverletzungen im Bereich des Stichkanals. Allerdings sind solche Komplikationen sehr selten.

Prof. Dr. Dr. Huedayi Korkusuz
Wissenschaftlicher Beirat

„Viele Patienten haben Vorbehalte gegen eine Schilddrüsenoperation. Vor allem wegen der Risiken des Eingriffs, aber auch angesichts der notwendigen Vollnarkose bei der Schilddrüsenoperation. Viele haben auch Vorbehalten gegen eine Radiojodtherapie aufgrund der Strahlenbelastung. Bei beiden Behandlungen ist oft eine lebenslange Hormoneinnahme notwendig. Die lebenslange Hormoneinnahme kann  zur Osteoporose und zu Problemen mit dem Herz-Kreislauf führen.

Bei der Thermoablation ist eine lebenslange Hormoneinnahme nicht notwendig. Das erkrankte Gewebe wird ganz präzise erhitzt und dann vom Körper selbstständig abgebaut, ohne benachbarte Organe oder das gesunde Schilddrüsengewebe zu beeinträchtigen. Die Verfahren sind für die Patienten sehr schonend und hinterlassen auch kosmetisch sehr gute Resultate. Sie werden lediglich in örtlicher Betäubung durchgeführt.“ erklärt Prof. Dr. Dr. Huedayi Korkusuz.

Fakten zu Schilddrüsenknoten

Ca. 20 Millionen Menschen haben einen oder mehrere Schilddrüsenknoten.

Falls ein Knoten eine Größe von mind. 10 mm hat, dann sollte gemäß der Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin ein Schilddrüsenszintigramm erfolgen.

Das Schilddrüsenszintigramm zeigt, ob es sich bei dem Knoten um einen „heißen/warmen“, „kalten/kühlen“ Schilddrüsenknoten handelt. In den meisten Fällen ist ein Knoten indifferent, d.h. weder heiß noch kalt und somit unauffällig.

„Heiß“ bedeutet, der Knoten nimmt mehr Jod auf als das gesunde Gewebe, oft führt eine heißer Knoten zur Überfunktion. In diesem Fall ist eine Radiojodtherapie oder eine Thermoablation notwendig. Das Problem der Radiojodtherapie ist, dass auch gesundes Schilddrüsengewebe „mitbehandelt“ wird und dadurch auch zerstört wird. In 5-20% der Fälle muss der Patient dann leider lebenslang Hormone einnehmen!! Die lebenslange Hormoneinnahme führt dann in ca. 50% der Fälle zu Osteoporose oder zu anderen ernsthaften Erkrankungen.

Bei Schilddrüsenkarzinomen muss die Schilddrüse oft vollständig entfernt werden. Dann ist eine lebenslange Hormoneinnahme notwendig.

Bei der Thermoablation wird nur das erkrankte Gewebe zerstört. Eine Hormoneinnahme ist daher nicht notwendig!

„Kalt“ bedeutet, der Knoten hat die Funktion verloren Jod aufzunehmen, wenn Gewebe die Funktion verliert, dann könnte es ja „bösartig“ sein, die Wahrscheinlichkeit dafür ist jedoch sehr sehr gering, ca. 1 %. Diese Knoten sollten gemäß der Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin durch eine Feinnadelpunktion abgeklärt werden. Wenn die Feinnadelpunktion unauffällig ist, dann ist eine weitere Behandlung nicht zwingend notwendig. Falls der Knoten stört, dann könnte eine Thermoablation durchgeführt werden.

In Deutschland gehört die Schilddrüsenoperationen zu den häufigsten Operationen. Man schätzt die Zahl der Schilddrüsenoperationen in Deutschland auf ca. 100.000 !!! Zum Vergelich, in den Niederlanden werden jährlich nur ca. 2.500 Menschen operiert. Verglichen mit anderen Ländern wird in Deutschland bezogen auf die Einwohnerzahl ca. 3 mal häufiger operiert als in den USA oder doppelt so häufig wie in England.

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